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der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen

Erkrankung

Familiärer Darmkrebs:

Heute sind verschiedene Erbanlagen bekannt, deren Veränderung zu Erkrankungen eines Organs oder mehrerer Organen führen kann. Erblich bedingte Krankheiten, die vor allem den Dickdarm betreffen und in deren Verlauf das Auftreten von Darmkrebs besonders häufig ist, werden unter dem Begriff der familiären Darmkrebserkrankungen zusammengefasst.

Bei etwa 25 Prozent aller Darmkrebspatienten tritt die Erkrankung innerhalb der Familie gehäuft auf. Bei etwa 5 Prozent kann eine Erberkrankung nachgewiesen werden, die das Risiko, zeitlebens an Darmkrebs zu erkranken, überdurchschnittlich erhöht.

Information und Beratung

In Nordrhein-Westfalen gibt es drei Zentren „Familiärer Darmkrebs“, in denen Betroffene und Angehörige sowohl medizinisch als auch psychologisch beraten und betreut werden.

Knappschaftskrankenhaus, Medizinische Universitätsklinik Bochum,
Prof. Dr. W. Schmiegel
In der Schornau 23-25
44892 Bochum
Telefon 0234/2993464

Institut für Humangenetik, Universität Bonn,
Prof. Dr. P. Propping
Wilhelmstr. 31
53111 Bonn
Telefon 0228/28722345

Institut für Humangenetik und Anthropologie, Universitätsklinikum Düsseldorf,
Prof. Dr. B. Royer-Pokora
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Telefon: 0211/8113960

St. Josefs-Hospital Helios-Klinik,
Prof. Dr. G. Möslein
Axstr. 35
44879 Bochum-Linden
Telefon: 0234/418252

 
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