| Kopf-Hals-Tumore |
| Erkrankung |
Häufigkeit in Deutschland |
Mittleres Erkrankungsalter |
Risiko- faktoren |
Vorbeugung |
Früherkennung |
Erblich |
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Plattenepithelkarzinom
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Rang 15 der Krebserkrankungen bei Frauen, Rang 7 der Krebserkrankungen bei Männern |
Männer: 61 Jahre, Frauen: 63 Jahre |
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Vermeidung von übermäßigen Alkohol- und Tabakonsum, Vermeidung von erhöhter Schadstoffbelastung (u.a. durch Asbest, Zement oder Teerstoffe) |
Möglich, aber bisher keine Kassenleistung |
nicht ausgeschlossen |
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Inspektion der Mundhöhle und des Kopf- Halsbereichs
Wie wird untersucht? Der untersuchende Arzt sieht die Mundhöhle und den Rachen bis hinunter zum Kehlkopf mit einem optischen Instrument ein (Mundhöhlenspiegelung). Bestimmte Bereiche, wie die Schleimhäute von Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf, werden dabei mit dem behandschuhten Finger oder einem Instrument abgetastet. Die Untersuchung beinhaltet den gesamten Kopf- und Halsbereich, die Nase und die Ohren. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Halslymphknoten, um mögliche Lymphknotenschwellungen als Anzeichen für die Ausbreitung einer möglicherweise bereits vorhandenen Krebserkrankung zu ertasten. Von auffälligen Stellen können mithilfe einer sogenannten Bürstenbiopsie Schleimhautzellen abgetragen und danach mikroskopisch und mit molekularbiologischen Methoden untersucht werden. In mehr als einem Drittel aller Fälle können so wertvolle Zusatzbefunde gewonnen werden, die zusätzliche Diagnosesicherheit geben.
Bedeutung negativer Befund Wenn die Sicht- und Tastuntersuchung unauffällig ist, bedeutet dies, dass entweder keine fortgeschrittenen Veränderungen vorhanden sind, oder dass bestehende Veränderungen nicht sicht- und tastbar sind.
Bedeutung positiver Befund Werden auffällige Bereiche entdeckt, handelt es sich im Allgemeinen um fortgeschrittene Veränderungen, die dringend weiterer diagnostischer Abklärung bedürfen. Der endgültige und sichere Nachweis eines Plattenepithelkarzinoms ist nur durch eine Gewebeentnahme (Biopsie) möglich. Hierbei werden gezielt eine oder mehrere Gewebeproben aus dem auffälligen Bereich entnommen. Bei der Untersuchung der Gewebeproben unter dem Mikroskop können dann bösartige Veränderungen (Plattenepithelkarzinomzellen) nachgewiesen oder ausgeschlossen werden.
Bewertung und Empfehlung Personen, die einer der genannten Risikogruppen angehören (siehe "Risikofaktoren"), ist die regelmäßige Inspektion der Mundhöhle und des Kopf-Hals-Bereichs zu empfehlen. Die regelmäßige Untersuchung ermöglicht es, fortgeschrittene, bösartige Gewebeveränderungen und ihre Vorstufen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wenden Sie sich hierzu an einen Mund-, Kiefer- oder Gesichtschirurgen, Ihren Zahnarzt oder einen Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO)-Facharzt. Klären Sie vorab mit Ihrer Krankenkasse die Möglichkeit zur Übernahme der anfallenden Kosten.
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